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ANKERN
Ankertipps

 


Richtiges Ankern:


Es gibt kaum etwas schöneres, als in einer einsamen Badebucht vor Anker zu liegen und einfach Sonne, Strand und Meer zu genießen - doch um dies wirklich sorglos tun zu können, ist vor allem ein sicherer Ankerplatz vonnöten.

Zuerst sollten Sie sich in der Bucht nach einem Plätzchen umsehen, das nach möglichst allen Windrichtungen geschützt liegt und einen geeigneten Ankergrund bietet (z.B. Sand). Anm.: Genaue Informationen über Schutz und Grundbeschaffenheiten finden Sie in den einschlägigen Hafenhandbüchern des jeweiligen Gebietes!

Haben Sie einen entsprechenden Platz gefunden, drehen Sie das Boot in den Wind und lassen bei langsamer Rückwärtsfahrt den Anker auf Grund gehen. Wieviel Ankerkette Sie geben hängt von der jeweiligen Wassertiefe ab - mindestens 3x soviel Kette wie die Wassertiefe (also bei z.B. bei 10m Wassertiefe, sind mindestens 30m Ankerkette zu geben!)

 

 

Ankertiefe

 

 

 

 

 

 


 

Wichtig ist natürlich auch, daß Ihr Schiff "schwoien" kann - d.h., daß das Boot sich um die Achse des Ankers drehen kann (etwa bei veränderten Windverhältnissen), ohne dass es an irgendwelchen Hindernissen anstößt! (Merke: Schützt Du Dein Schiff vor dem Land, dann schützt Dich Dein Schiff vor dem Meer!)

Schwojen

 

 

 

 

 

 

 

Bei gecharterten (gemieteten) Yachten haben Sie in der Regel keinen Einfluss auf den zu verwendenden Ankertyp. Sie können jedoch davon ausgehen, daß an Bord jener Anker vorhanden ist, der für die meisten örtlichen Grundbeschaffenheiten gut ausgelegt ist.

Die gängigsten Ankertypen sind:

DER DANFORTHANKER: Danforthanker
DER PFLUGSCHAR- oder CQR-ANKER: Pflugscharanker
DER DRAGGEN: Draggen

 

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